und allen Staatsbeamten seinen Gruß und wünscht ihnen Wohlergehen.
denn der große Gott gab nach unserm Wunsche Gedeihen unserm Staat.
beständig in den Ohren.
und überredeten uns, die im Reiche lebenden Juden zu versammeln
und sie wie Empörer mit außerordentlichen Strafen zu züchtigen.
unser Staat würde wegen ihrer Feindseligkeit gegenüber allen Völkern
nie wohlbestellt sein,
bis dies ausgeführt würde.
wie Sklaven oder vielmehr wie Hochverräter,
und versuchten,
sie ohne jede Untersuchung und Prüfung zum Tode zu befördern,
mit einer Grausamkeit, die an Wildheit die der Skythen übertraf.
schenkten ihnen aber eben noch das Leben,
dank der Milde, die wir gegen alle Menschen hegen.
Wir erkannten aber,
daß der himmlische Gott die Juden sicher beschirmt
und allzeit für sie, wie ein Vater für seine Söhne, kämpft.
die unwandelbare freundliche Gesinnung
gegen uns und unsere Vorfahren,
und so sprachen wir sie billig von jeglicher Beschuldigung frei.
ohne daß jemand sie an irgendeinem Ort schädigte
oder wegen des widerrechtlich Erlittenen beschimpfen dürfte.
Unternehmen wir gegen die Juden etwas Böses
oder betrüben wir sie irgendwie,
dann haben wir nicht einen Menschen,
sondern den Herrn über alle Macht, den höchsten Gott, beständig zum Gegner;
er wird am Staate Rache nehmen,
ohne daß wir ihm entrinnen können.
Gehabt euch wohl!
beeilten sie sich nicht mit der Abreise,
sondern baten den König,
es möchten die geborenen Juden,
die vom heiligen Gott und vom göttlichen Gesetz abgefallen wären,
durch sie die verdiente Strafe erleiden.
daß die Juden, die um des Bauches willen die göttlichen Gebote überträten,
auch niemals der Sache des Königs zugetan wären.
belobte sie und gab ihnen volle Freiheit,
die vom göttlichen Gesetz abtrünnig Gewordenen
an jedem Orte seines Reiches,
straflos, ohne besondere königliche Vollmacht
oder Kenntnisnahme umzubringen.
dann gingen ihre Priester und die ganze Menge
unter Anstimmung des Alleluja voll Freude von dannen.
der ihnen unterwegs in die Hände fiel,
und töteten ihn mit Schimpf und Schande.
und begingen ihn voll Freude als Festtag,
weil sie die Gottlosen getötet hatten.
und den vollen Genuß der Rettung erlangt hatten,
brachen aus der Stadt auf, voll Fröhlichkeit und Jubel,
mit allerlei wohlriechendsten Blumen bekränzt;
sie dankten dabei dem Gott ihrer Väter, dem ewigen Retter Israels,
mit Lobliedern und melodiereichen Gesängen.
das wegen der Eigentümlichkeit des Ortes das „Rosentragende“ hieß;
hier wartete auf sie die Flotte
nach ihrem gemeinsamen Wunsch sieben Tage.
da ihnen der König bereitwillig alles geliefert hatte,
was jeder bis zur Ankunft im eignen Hause brauchte.
auch hier bestimmten sie,
daß auch diese Tage für die Zeit ihres Aufenthaltes in der Fremde
als Festtage zu feiern seien.
und errichteten am Ort des Mahles ein Bethaus;
dann kehrten sie unversehrt, frei und hocherfreut
nach des Königs Gebot
durch Land, Meer und Fluß unbehelligt reisend
jeder nach Haus zurück.
als zuvor,
waren geehrt und gefürchtet
und wurden von niemand in ihrem Besitz beunruhigt.
wer etwas davon besaß,
gab es ihnen mit größter Furcht zurück;
denn der höchste Gott vollbrachte bis zuletzt zu ihrem Heile große Taten.