wurde auf öffentliche Kosten für die Heiden ein Fest
unter Jubel und Frohlocken veranstaltet;
der längst eingewurzelte Haß machte sich offen Luft.
ihr Herz stand von Seufzern ganz in Flammen,
als sie das unvermutete, plötzlich über sie verhängte Verderben beklagten.
oder welche Straßen wurden nicht ihretwegen
mit Klagen und Weherufen erfüllt?
grausam und herzlos insgesamt ausgetrieben.
Angesichts der ausgesuchten Peinen beweinten
selbst einige der Feinde ihre unselige Austreibung,
dachten sie doch an das allgemeine Elend
und den ungewissen Ausgang des Lebens.
sie mußten ihre vom Alter gekrümmten und gelähmten Füße zu raschem Gange zwingen,
da man sie ohne Scheu mit Gewalt vorwärtsstieß.
die sich eben erst zu ehelicher Lebensgemeinschaft
ins Brautgemach zurückgezogen hatten,
vertauschten die Freude mit Weherufen;
ihr von Salben triefendes Haar ward mit Staub befleckt.
Unverschleiert wurden sie einhergeführt
und stimmten statt der Hochzeitslieder einmütig Klagelieder an,
wurden sie ja doch durch der Heiden Mißhandlungen gepeinigt.
wurden sie mit Gewalt an Bord gebracht.
verbrachten in ihrer Jugendfrische die übrigen Tage der Hochzeitsfeier
mit Grabesliedern statt mit Lust und jugendlicher Fröhlichkeit,
sahen sie ja schon die Unterwelt vor ihren Füßen liegen.
die einen wurden mit dem Hals an die Schiffruderbänke geschmiedet,
die andern an den Füßen mit unzerreißbaren Fesseln festgebunden.
so daß sie, ganz im Finstern sitzend,
auf der ganzen Fahrt das Los von Verrätern teilten.
hier nahm ihre Fahrt nach des Königs Befehl ein Ende.
Dann befahl er, sie in die Rennbahn vor der Stadt einzusperren.
Diese war ungeheuer groß und sehr geeignet,
sie allen als Schauspiel hinzustellen,
sowohl den die Stadt Betretenden
als den daraus aufs Land Hinausgehenden,
so daß sie weder mit seinen Truppen verkehren
noch irgendwie den Schutz der Wälle in Anspruch nehmen konnten.
daß ihre Volksgenossen öfters heimlich hinausgingen
und das schmähliche Los ihrer Brüder beklagten.
sie sollten genau so, wie die andern, behandelt werden
und in keiner Weise in ihrer Bestrafung hinter jenen zurückstehen.
aber nicht zu dem vorhin kurz angedeuteten Frondienst,
sondern zur Folterung mit den angedrohten Peinen,
damit sie an Einem Tag endgültig zugrunde gingen.
und wetteifernder Emsigkeit vom Morgen bis zum Abend;
nach vierzig Tagen ward sie unvollendet abgebrochen.
und so veranstaltete er Trinkgelage bei allen Götzen
und pries mit einem wahrheitsfremden Herzen und unheiligen Lippen
die stummen Götzen, die weder mit ihnen reden noch ihnen helfen können;
dagegen redete er gegen den höchsten Gott Ungeziemendes.
die Aufzeichnung der Juden könne wegen ihrer unermeßlichen Menge
nicht fortgesetzt werden.
die einen seien noch in den Häusern beisammen,
die anderen auf der Reise,
so daß es für sämtliche ägyptische Befehlshaber unmöglich gewesen wäre...
als wären sie durch Geschenke zu dieser Ausflucht bestochen worden;
aber er wurde klar davon überzeugt,
daß bereits die Papierfabrik und die nötigen Schreibrohre am Ende seien.
die den Juden vom Himmel her half.