daß er nicht allein den Juden in Alexandrien grollte,
sondern auch denen in der Landschaft schärfer entgegentrat und Befehl gab,
alle schleunigst zusammenzuholen und aufs grausamste zu töten.
ward gegen das Judenvolk ein böswilliges Gerücht ausgesprengt,
und zwar von Leuten, die im Wunsch, ihm zu schaden, einig waren;
sie benützten nämlich den Anlaß, zu behaupten,
sie würden von den Juden an der Beobachtung der Gesetze gehindert.
und unwandelbare Treue gegen den König.
so sonderten sie sich auch in betreff der Speisen ab,
weshalb sie einigen mißliebig waren.
und so standen sie bei allen Leuten in gutem Ruf.
dieses allgemein besprochene Wohlverhalten des jüdischen Volkes
gar nicht in Anschlag.
und behaupteten,
diese Menschen seien weder dem König noch dem Heere treu,
sondern feindlich gesinnt und seinem Nutzen gar sehr zuwider.
Und so beschimpften sie das Volk mit nicht gewöhnlichen Schmähungen.
Als sie nun die unerwartete Erregung gegen diese Menschen
und das unvermutete Zusammenlaufen sahen,
konnten sie zwar nicht helfen,
– es herrschte ja ein tyrannischer Zustand –
aber sie sprachen Mut ein und meinten, unwillig geworden,
daß ein Umschwung eintreten würde;
könnte nicht unbeachtet bleiben.
indem sie einige der Juden heimlich beiseitenahmen,
sie zu schützen und auf alle mögliche Weise zu unterstützen.
so rechnete er nicht mit des höchsten Gottes Macht,
sondern lebte der Meinung,
er könne fest bei seinem Vorsatz verharren;
deshalb schrieb er folgenden Brief zu ihren Ungunsten:
und Soldaten in Ägypten und anderwärts Gruß und Heil.
ging durch der Götter außerordentlichen Beistand nach Wunsch zu Ende.
die Völker in Cölesyrien und Phönizien nicht durch Waffengewalt,
sondern durch Milde und große Menschenfreundlichkeit gewinnen
und ihnen bereitwillig Gutes erweisen zu sollen.
und kamen auch nach Jerusalem,
und zwar zogen wir hinauf,
dem Tempel der Verruchten, die nie vom Unsinn lassen, Ehre zu erweisen.
aber ihre Begrüßung war unaufrichtig.
Wir hegten nämlich den Wunsch,
ihren Tempel zu betreten
und ihn mit hervorragend schönen Weihegeschenken zu ehren.
Sie blieben aber unbehelligt von unserer Macht,
infolge der Güte, die wir gegen alle Menschen hegen.
so stehen sie allein unter allen Völkern in ihrer Hartnäckigkeit
gegen Könige und ihre eigenen Wohltäter da
und wollen nichts, was billig ist, auf sich nehmen.
und handelten, wie es sich ziemte,
als wir siegreich nach Ägypten zurückkehrten
und allen Völkern gütig begegneten.
Ferner wagten wir es, im Hinblick auf das Kriegsbündnis
und die ihnen seit langem anvertrauten zahllosen Geschäfte,
eine Änderung zu treffen.
Wir beschlossen nämlich,
sie des alexandrinischen Bürgerrechts für würdig zu erklären
und sie an den ewigen Gottesdiensten teilnehmen zu lassen.
und stießen aus angeborener Tücke das Gute von sich
und neigten sich hartnäckig dem Schlechten zu.
sondern bezeugen auch durch Reden und Schweigen ihren Abscheu
den wenigen unter ihnen, die gegen uns redlich gesinnt sind;
sie lauern ja beständig darauf,
daß wir, durch ihr unrühmliches Benehmen dazu bewogen,
die Verordnungen schleunigst rückgängig machten.
daß diese uns auf jede Art feindlich gesinnt sind,
und so wollen wir verhüten,
daß wir nicht diese Verruchten als Verräter
und barbarische Feinde im Rücken hätten,
falls einmal plötzlich ein Aufruhr gegen uns ausbräche.
daß sofort nach Einlauf des Briefes
die Bezeichneten samt Weibern und Kindern in Eisenketten
mit Schimpf und Schande uns gesandt werden
zu fürchterlicher und schmachvoller Hinrichtung, wie es Verrätern geziemt.
für die Zukunft in sicherster und bester Verfassung befinden werde.
der soll mit seiner ganzen Familie auf schrecklichste Weise getötet werden.
Der Anzeiger soll das Vermögen des der Strafe Verfallenden erhalten,
dazu aus dem königlichen Schatz 1000 Silberdrachmen;
auch soll er in Eleutheria gekrönt werden.
und für jedes sterbliche Wesen auf immer unbrauchbar gemacht werden.“