14. Licht

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Eines der Gebote lautet: „Jesus sprach zu ihm: Willst du vollkommen sein, so gehe hin, verkaufe, was du hast, und gib's den Armen, so wirst du einen Schatz im Himmel haben; und komm und folge mir nach!“ Matthäus 19:21, Lukas 12:33

Es geschah im Sommer 1994.

Vladimir, wie es sich gehört, ging, und verkaufte alles, was irgendeinen Wert hatte. Und weil er erst seit kurzem in Deutschland lebte, besaß er kaum etwas, außer einem Fernsehgerät, das er sich mit seiner Nachbarin kurz davor kaufte, und teilte. Woraufhin er sie bat, ihm seine Hälfte des Fernsehers abzukaufen. Einen Teil des Gebotes erfüllend, nahm er den aus dem Verkauf stammender Erlös, in Höhe von 300,- DM, zog er los, um Arme zu suchen, denen er den Erlös spenden könnte.
Er ging zu einem seiner Nachbarn, verstehend, dass alle Menschen Arm sind, selbst die Vermögenden Milliardäre, denen es scheint, dass sie reich sind, und bot ihm das Geld an!
Sie waren etwas perplex, denn es ist nicht etwas Alltägliches, dass einem Geld angeboten wird, einfach so, und lehnten ab. Daraufhin zerriss Vladimir das Geld, sich erinnernd, wie Jesus im Tempel das Geld, zu allen Seiten schmiss, und bat die Nachbarin ihm Streichhölzer zu geben, damit er die zerfetzten Geldscheine verbrennen könne. Ihnen erschien die Gesamtsituation nicht ganz geheuer, woraufhin si die Polizei riefen. Später erfuhr Vladimir, dass seine Nachbarin der Polizei sagte, dass Vladimir das Haus abfackeln wolle. Sie nahmen Vladimir mit auf das Revier, wo er in einer gesonderten Einzelzelle, gefühlt 1 Stunde verbrachte, während sie sich beratschlagten, was mit ihm zu tun sei. Sie kamen zu dem Entschluss, dass man Vladimir einer Untersuchung auf mentale Abweichungen hin untersuchen lassen müsse, worauf sie Ihn in eine Psychiatrie in der Nachbarstadt zwangseinwiesen. Dies geschah etwa um Mitternacht. Er wurde dort vom wachhabenden Arzt und Krankenpfleger in Empfang genommen.
Sie begannen mit der Exploration und fragten Vladimir zuvorderst, was Er denn getan hätte. Er erzählte es ihnen, sie lachten, und der Krankenpfleger brachte Ihn in das Krankenzimmer, zeigte Ihm das Bett, auf welchem Er schlafen sollte, bot ihm eine Limonade zur Durstlöschung an, wenn denn dieser auftrete, und entfernte sich wieder. Das Krankenzimmer war fast leer, nur einem Eck schlief bereits jemand.
Vladimir legte sich hin und lag. Nach einer kurzen Zeit, füllte sich plötzlich das Zimmer mit Licht. Dieses kam durch die Wand. Vladimir drehte sich um und erblickte eine Frau mit einer Fackel, von dem das Licht ausging. Die Frau sah der Freiheitsstatue, aus den U.S.A., zum Verwechseln ähnlich. Dann schwappte das Licht zu Vladimir über, und unmittelbar danach griffen unsichtbare Hände nach Seinem Leib öffneten es wie in einem Tongefäß, und legten, in die Mitte Seines Leibes, dem Gefühl nach, eine Art menschliches Organ.
Später las Er in den Heiligen Schriften, dass es sich um ein Herz handelte, wie steht geschrieben: „Und ich will euch ein einträchtiges Herz geben und einen neuen Geist in euch geben und will das steinerne Herz wegnehmen aus eurem Leibe und ein fleischernes Herz geben“ Hesekiel 11:19.
Sein Leib wurde wieder verschlossen.
Ein weiteres Mal erfüllte ein Licht den Raum und schwappte zu Ihm über. Der Geist zwang Vladimir zum Aufstehen und zum Gang zum Fenster. Er stand und sein Blick war gerichtet hin zum Fenster, als Er in Seitliche Sicht sah, neben dem Fenster, ein Wesen aus Licht auftauchte. 
Der Geist erlaubte es nicht ihn direkt anzusehen. Daher konnte Vladimir auch keine Details des Wesens erkennen. Manche Details jedoch, konnte Er erkennen, wie auch die Gesamtgestalt des Erschienenen. Ich erinnere Mich, dass das Wesen herunterschluckte, wie es geschieht, wenn sich eine größere Menge Speichel im Mundraum gebildet hat.
So standen sie eine Weile und Vladimir ging wieder zu Bett und legte sich schlafen. An dem Tag gab es keine weiteren Wunder.
Weitere Wunder und wunderbare Dinge, die Vladimir sah, werden später beschrieben.  Alles, was Vladimir schreibt, ist nicht das Ergebnis geistreicher Phantasie, oder ausgedacht. All das sah Er mit eigenen Augen- es ist wahrhaftig.
Friede und Meine Segnungen allen, die lesen und dem Geschriebenen glauben.